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Judith Zillich - Mutter Gottes

Die in Wien lebende Künstlerin Judith Zillich stellt sich mit dem für westliche Kunstohren provokanten Ausstellungstitel „MUTTER GOTTES“ der ostkirchlichen Ikone. Dabei ist sie freilich keine Ikonenmalerin. Sie lernte aber während eines Auslandsstipendiums in Lemberg (Ukraine), wo sie eigentlich alte Maltechniken studieren wollte, in einer derartigen Ikonenmalschule solche zu malen. Sich freiwillig Regeln zu unterwerfen war das eine, das Sich-Verselbstständigen der Einzelteile eines Ikonengesichts das andere, was Judith Zillich interessierte und was in der Folge an dieser Werkserie aus Eitempera auf Papier, die aus mehr als 100 Variationen besteht, so besticht. Das Zueinander von Mutter und Kind nimmt völlig unvorhersehbare, mitunter sogar unanständige Formen an. Es entwickelt sich dabei ein eindrucksvolles Eigenleben an Zeichen und Symbolen, die Transformationen einer Beziehung darstellen, die von zarten Gesten bis zu Monstern reichen: Eine Ausstellung über „heilige Bilder“ mit zarter Poesie, hintergründigem Humor und tiefgründigem Ernst. Zu sehen sind darüberhinaus Skulpturen aus einer jahrelangen Beschäftigung Zillichs mit der Mutter-Kind-Thematik diesseits und jenseits zärtlicher Idylle.

Die Einführung hält der Kurator der Ausstellung, Johannes Rauchenberger.
Termine
Eröffnung 20. November 2021, 11:00 Uhr
21. November 2021, Di - Sa 11:00 - 17:00 Uhr
Abgesagt! 22. - 30. November 2021, Di - Sa 11:00 - 17:00 Uhr
Abgesagt! 1. - 12. Dezember 2021, Di - Sa 11:00 - 17:00 Uhr
13. - 31. Dezember 2021, Di - Sa 11:00 - 17:00 Uhr
2. - 31. Jänner 2022, Di - Sa 11:00 - 17:00 Uhr
1. - 12. Februar 2022, Di - Sa 11:00 - 17:00 Uhr
Weitere Informationen
Eintritt: € 5,–/Kinder und Jugendliche bis 18 frei.
Führungen für Gruppen und Schulklassen: € 3,–
(c) Foto: Judith Zillich, aus der Serie: MUTTER GOTTES (2020/21), Eitempera auf Papier
Veranstaltungsort/Treffpunkt