Ein multidimensionales Raumerlebnis erwartet das Publikum beim abo@MUMUTH-Konzert „invocations: vocal – space – experience“ am 15. April: Bis zu 100 MusikerInnen umringen die ZuhörerInnen und hüllen sie mit Chorklängen und Sphären ein, tibetische Gesangstechniken verbinden sich mit zeitgenössischen Tönen. Dabei wird der György-Ligeti-Saal und teilweise das gesamte MUMUTH als experimenteller Aufführungsraum mit in das Konzept einbezogen.
Hermann Markus Preßl:
Novellette und Asralda
Ingrid Schmoliner (UA):
Il canto del vento
Klaus Lang: berge.träume. – Cello und Chor
denovaire: muata erdn (UA) – 4 Chöre, 4 Vokalquartette, Percussion
Ein Monat lang studierten der Chor der Kunstuniversität Graz, deren Studiochor sowie das Chorforum Gleisdorf die anspruchsvolle Partitur des halbstündigen Werkes ein. Die Sänger agieren dabei teilweise losgelöst vom Dirigenten und entfalten sich dabei, anstatt der traditionellen vier bis acht Stimmen, zum 80 stimmigen Chor. Die Musik ist inspiriert von asiatischen Gesängen sowie einem traditionellen hiesig-urigen Text, einer Danksagung. Zusätzlich zu großen Trommeln und Gongs, um die Zuhörer kreisende Chorklänge und Sphären beschwört die Kärntner Vokalsolistin Ingrid Schmoliner mit ihrer außergewöhnlichen Stimme die „Muata Erdn“, die gewiss für einen unvergessliches Klangerlebnis sorgen wird.
Ingrid SCHMOLINER – Stimme
Chor und Studiochor der KUG, Chorforum Gleisdorf
SolistInnen und InstrumentalIstInnen: Studierende der KUG
DirigentInnen: Franz JOCHUM und Studierende der KUG
In
„muata erdn“ (UA) - dem neuen Werk von KUG-Absolvent
denovaire - beschwören zwei Chöre der Kunstuniversität Graz (KUG-Chor und Studiochor), das Chorforum Gleisdorf, ein Percussion-Ensemble und die Alt-Stimme von Ingrid Schmoliner die Kraft der Mutter Erde. „Die Sänger agieren dabei teilweise losgelöst vom Dirigenten und entfalten sich, statt der traditionellen vier bis acht Stimmen, zum 80-stimmigen Chor“, so Dirigent Franz Jochum.
Ingrid Schmoliners „Il canto del vento“ (UA) widmet sich, ausgehend von dadaistischen Textbausteinen, einer Rahmentrommel, Glasmurmeln und klanglichem Grundmaterial „dem Wind mit seinen vielen Sprachen, kreisenden Bewegungen, feinen Nuancen“, so die Komponistin.
Meditative Stille vermittelt die Komposition
„berge.träume.“ für Violoncello und Chor von KUG-Professor
Klaus Lang, bei der Myriam García den Solo-Part am Instrument übernimmt.
Hermann Markus Preßls „Novellette“ bezieht zum Einzug,
„Asralda“ als Abschluss des Konzerts, auch die Außenräume des MUMUTH in das Klangerlebnis mit ein.
Am 29. April wird das gesamte Programm im Forum Gleisdorf wiederholt.
Info-Telefon: +43 (0) 316 389-1330