1957 in Kinshasa im Kongo geboren, entdeckt der Belgier Marc Lagrange relativ spät die Fotografie für sich. Doch dann geht es Schlag auf Schlag und bald schon wird er mit Helmut Newton und mit Peter Lindbergh verglichen. Kein Wunder, auch Lagrange liebt dramatische Inszenierungen des weiblichen Körpers. Der in Antwerpen lebende Fotograf hat übrigens nicht nur wunderschöne Bildbände veröffentlicht, sondern arbeitet auch zunehmend mit dem Medium Video. Immer wieder finde sich in Marc Lagranges Bildern außerdem Reverenzen an seine Geburtsstadt.
Übrigens: Auch wenn Lagrange oft sehr viel Haut zeigt, geht er dabei stets sensibel vor und überschreitet nie die letzte Grenze der Intimität. Große Präsentationen in Belgien, den Niederlanden und Frankreich haben zuletzt bewiesen, dass seine Bilder international immer größere Resonanz finden.
12. - 31. Mai 2012, Di., Mi. 11:00 - 17:00 Uhr, Do., Fr. 15:00 - 22:00 Uhr, Sa., So. 11:00 - 20:00 Uhr
1. - 30. Juni 2012, Di., Mi. 11:00 - 17:00 Uhr, Do., Fr. 15:00 - 22:00 Uhr, Sa., So. 11:00 - 20:00 Uhr