Moussa Kone

Über mehrere Jahrzehnte hinweg entwickelte Wenger in Nigeria eine eigenständige Formsprache, die traditionelle Yorùbá-Färbetechniken mit Einflüssen der europäischen Moderne verschränkt. Ausgehend von den frühen, mit Indigo gefertigten àdìrẹ-Arbeiten bis hin zu den späteren, farbintensiven Wachsbatiken entstand ein vielschichtiges Werk, das abstrakte Formen, rhythmische Bildstrukturen und mythologisch aufgeladene Motive vereint. Diese Textilarbeiten sind als eigenständige Bildräume zu verstehen, in denen kosmologische Vorstellungen, spirituelle Energien und erzählerische Bezüge zu den traditionellen Gottheiten der òrìṣà sichtbar werden.
Wengers künstlerisches Selbstverständnis ging weit über ein ästhetisches Interesse hinaus: Kunst war für sie Teil einer gelebten religiösen Praxis. Ihre Batiken entstanden aus rituell geprägten Erfahrungszusammenhängen und wurden als Verdichtungen real erlebter spiritueller Prozesse begriffen. Durch gemeinschaftliche Produktionsweisen, die enge Einbindung in die Yorùbá-Kultur und ihre Rolle innerhalb des religiösen Systems entwickelte sie eine Bildsprache, die weder ethnografisch noch historisierend ist. Trotz der Verletzlichkeit des Materials entfalten die Arbeiten eine starke Präsenz und vermitteln ein Weltbild, in dem Mensch, Natur und göttliche Kräfte als gleichwertige Akteure miteinander verflochten sind.
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Moussa Kone
*1978, lebt in Wien
Moussa Kone (*1978, lebt in Wien) ist österreichischer Künstler und arbeitet im Medium der Zeichnung. Nach dem Studium der Malerei an der Universität für angewandte Kunst in Wien forschte er zu Kunst und Sprache und ist Vorstandsmitglied der Susanne Wenger Foundation. Er initiierte Kunstprojekte mit Erwin Uhrmann, erhielt Aufträge für Kunst im öffentlichen Raum und publizierte Künstlerbücher. Kone stellte u.a. im Lentos Museum, im Austrian Cultural Forum New York, im Essl Museum, im Strabag Artforum und in der Galerie Charim aus. Seine Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen und er war Artist in Residence am ISCP New York.
*1978, lebt in Wien
Moussa Kone (*1978, lebt in Wien) ist österreichischer Künstler und arbeitet im Medium der Zeichnung. Nach dem Studium der Malerei an der Universität für angewandte Kunst in Wien forschte er zu Kunst und Sprache und ist Vorstandsmitglied der Susanne Wenger Foundation. Er initiierte Kunstprojekte mit Erwin Uhrmann, erhielt Aufträge für Kunst im öffentlichen Raum und publizierte Künstlerbücher. Kone stellte u.a. im Lentos Museum, im Austrian Cultural Forum New York, im Essl Museum, im Strabag Artforum und in der Galerie Charim aus. Seine Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen und er war Artist in Residence am ISCP New York.
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