"Vom Antisemitismus, der keiner sein will". Lesung mit Richard Schuberth

Di 22.9., 19:00 Uhr

Info: kultum.at
Foto: Jana Madzigon
Eventplakat
Immer wieder knöpft sich der Wiener Dichter und Gesellschaftskritiker Richard Schuberth identitätspolitische Diskursmoden vor. Deren israelfeindliche Exzesse seit dem 7. Oktober
2023 führten ihn zu den psychologischen und historischen Wurzeln des israelbezogenen Antisemitismus und der Frage nach der Scheidelinie zwischen berechtigter Antisemitismusdiagnose und Diffamierung.

In Form des literarischen Essays, der Analyse mit Witz und Sprachfantasie legiert, ergründet er dieses Minenfeld der ideologischen Verzerrungen, die ihm aus seiner eigenen Biografie nur zu vertraut sind. Er ruft dabei auch seinen einstigen Antisemitismus als junger Marxist sowie seinen Kulturrelativismus als junger Ethnologiestudent in den Zeugenstand.

Worin besteht dieser neue Antisemitismus? Wie neu ist er wirklich? Und wie lässt sich Kurs halten zwischen der Kritik antisemitischer Wahnbildung und Verständnis für Leid und Anliegen von Israelis und Palästinenser:innen? Diesen Fragen geht Schuberth in seinem neuen Buch nach.


Termine
22. September 2026, 19:00 Uhr

Weitere Informationen
Der Wiener Schriftsteller, Essayist und Kulturkritiker Richard Schuberth setzt sich in seinem aktuellen Buch mit gegenwärtigen Formen und Erscheinungsweisen des Antisemitismus auseinander. Dabei beleuchtet er insbesondere jene Formen des Antisemitismus, die sich selbst nicht als solche verstehen oder benennen, und verbindet historische, politische und gesellschaftskritische Perspektiven.


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