»Фielfö لkaŠtát (äh, vielvölkastaat, oder was?)«
Foto: kk

In einer Zeit, in der sich europäische Staaten zunehmend auf nationale Narrative berufen, arbeitet das Team um Regisseurin Marie Bues bewusst mit grenzüberschreitenden Perspektiven.
Regisseurin Marie Bues und Autorin Ewe Benbenek, 2021 von Theater heute zur Nachwuchsautorin des Jahres gewählt und für ihre Stücke u. a. prämiert mit dem Mülheimer Dramatikpreis, verbindet eine kontinuierliche Zusammenarbeit.
Premiere 26. September 2026, 20:00 Uhr
29. September 2026, 20:00 Uhr
6., 10., 14., 15., 29., 30. Oktober 2026, 20:00 Uhr
29. September 2026, 20:00 Uhr
6., 10., 14., 15., 29., 30. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Weitere Informationen
(äh, vielvölkastaat, oder was?)
von Ewe Benbenek, Ungarisch von Lídia Nádori
Koproduktion mit dem Schauspielhaus Wien & dem Katona József Theater in Budapest in Kooperation mit dem steirischen herbst
Was bedeutet es heute, zu Europa zu gehören? Wer darf »von hier« sein – und wer nicht?
In ihrem Auftragswerk »фielföلkaŠtát« verbindet die Autorin Ewe Benbenek die Geschichte der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie mit aktuellen Fragen von Arbeit, Migration und Zugehörigkeit. Der Text unternimmt einen mehrsprachigen Erkundungsgang durch die Geschichte und lässt Figuren aus der Operette, streikende Arbeiter:innen und Volkslieder zu Wort kommen. Sie alle begegnen einer Reisenden, die durch Graz, Wien, Bratislava, Krakau und Budapest unterwegs ist und die politischen und gesellschaftlichen Spannungen Europas beobachtet. Über SMS tritt sie dabei in einen Dialog mit ihrem Vater.
Zwischen den Zeiten entfaltet sich ein vielstimmiger Blick auf Klassenverhältnisse, Bildungsaufstieg, Minderheitenpolitik und die Erfahrungen von Ausgrenzung. Eine besondere Rolle spielt die Sprache selbst: Klänge und Buchstaben aus dem kyrillischen, arabischen und lateinischen Alphabet treten miteinander in Beziehung und machen verborgene Verbindungen hörbar.
»фielföلkaŠtát« fragt nach den Grenzen und Möglichkeiten europäischer Zugehörigkeit – und sucht inmitten historischer Brüche und gegenwärtiger Konflikte nach Momenten von Nähe, Hoffnung und Verbundenheit.
Regisseurin Marie Bues widmet sich nach »Chronik der laufenden Entgleisungen« in der Spielzeit 2024/25 erneut einem politischen Thema. In einer Zeit, in der sich europäische Staaten zunehmend auf nationalistische Narrative berufen, arbeitet das Team bewusst mit grenzüberschreitenden Perspektiven: In der Koproduktion bringen Schauspieler:innen der Ensembles aus Graz, Wien und Budapest das Stück in deutscher und ungarischer Sprache auf die Bühne.
von Ewe Benbenek, Ungarisch von Lídia Nádori
Koproduktion mit dem Schauspielhaus Wien & dem Katona József Theater in Budapest in Kooperation mit dem steirischen herbst
Was bedeutet es heute, zu Europa zu gehören? Wer darf »von hier« sein – und wer nicht?
In ihrem Auftragswerk »фielföلkaŠtát« verbindet die Autorin Ewe Benbenek die Geschichte der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie mit aktuellen Fragen von Arbeit, Migration und Zugehörigkeit. Der Text unternimmt einen mehrsprachigen Erkundungsgang durch die Geschichte und lässt Figuren aus der Operette, streikende Arbeiter:innen und Volkslieder zu Wort kommen. Sie alle begegnen einer Reisenden, die durch Graz, Wien, Bratislava, Krakau und Budapest unterwegs ist und die politischen und gesellschaftlichen Spannungen Europas beobachtet. Über SMS tritt sie dabei in einen Dialog mit ihrem Vater.
Zwischen den Zeiten entfaltet sich ein vielstimmiger Blick auf Klassenverhältnisse, Bildungsaufstieg, Minderheitenpolitik und die Erfahrungen von Ausgrenzung. Eine besondere Rolle spielt die Sprache selbst: Klänge und Buchstaben aus dem kyrillischen, arabischen und lateinischen Alphabet treten miteinander in Beziehung und machen verborgene Verbindungen hörbar.
»фielföلkaŠtát« fragt nach den Grenzen und Möglichkeiten europäischer Zugehörigkeit – und sucht inmitten historischer Brüche und gegenwärtiger Konflikte nach Momenten von Nähe, Hoffnung und Verbundenheit.
Regisseurin Marie Bues widmet sich nach »Chronik der laufenden Entgleisungen« in der Spielzeit 2024/25 erneut einem politischen Thema. In einer Zeit, in der sich europäische Staaten zunehmend auf nationalistische Narrative berufen, arbeitet das Team bewusst mit grenzüberschreitenden Perspektiven: In der Koproduktion bringen Schauspieler:innen der Ensembles aus Graz, Wien und Budapest das Stück in deutscher und ungarischer Sprache auf die Bühne.
Schauspielhaus
Hofgasse 11, 8010 Graz
www.schauspielhaus-graz.com
+43 (0) 316 80 08
info@theater-graz.com
Haltestelle Freiheitsplatz/Schauspielhaus: Buslinie 30
öffentl. Parkplätze am Karmeliter- und Freiheitsplatz
Gerne angeclickt in "Theater/Tanz" :)
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